Leseprobe zu

 

DEINE FARBEN – DEINE LEBEN

 

Zur aktualisierten Fassung:

 

 

Seit dieses Buch 2008 zum ersten Mal erschienen ist, wurde es für viele Menschen ein Nachschlagewerk, aus dem sie immer wieder neue Impulse ziehen. Viele Leser berichten mir von ihren Erfahrungen damit. So hat sich gezeigt, dass die Möglichkeiten mit der darin beschriebenen ÜBUNG tiefergehend und umfassender sind, als ursprünglich angenommen – nicht nur, was Rückschlüsse auf frühere Leben, sondern auch Umstände des heutigen Lebens betrifft. Im kreativen Umgang mit unseren Fähigkeiten und Talenten erweist sich die intuitive Farbwahl als geradezu ideal.

 

Was mich ganz besonders freut: so mancher konnte mit Hilfe des Buches Ängste und irrige Vorstellungen in Bezug auf Reinkarnationsarbeit ablegen und sich für eine Rückführung öffnen, um sich selbst auf die Spur zu kommen. Menschen in diesem Prozess zu begleiten, versetzt mich jedes Mal erneut in Staunen darüber, welch reiches Potenzial in jedem von uns angelegt ist, aus wie vielen Facetten unsere menschliche Existenz besteht.

 

In die vorliegende Fassung sind nun viele dieser neuen Einsichten mit eingeflossen. Zudem erschien es mir notwendig, auf Entwicklungen der letzten Jahre, die uns alle mehr oder weniger betreffen, einzugehen.

 

So hat beispielsweise unser digitales Zeitalter und die damit verbundene Überfrachtung an Informationen nicht dazu geführt, dass wir achtsamer miteinander umgehen, bewusster unseren Alltag gestalten und zu wirklich maßgeblicher Selbsterkenntnis gefunden hätten. Stattdessen hat der digitale Eingriff in unsere Lebens- und Arbeitswelt dazu geführt, dass alles sehr schnell gehen muss, wir ständig abgelenkt sind, unsere Zeit und Energie immer knapper werden. Durch Leistungsoptimierung und Selbstvermarktung geht uns die Konzentration auf Wesentliches verloren. Strukturen, die bis vor Kurzem noch als sicher galten, zerbröckeln, ohne dass neue greifbar wären, Grenzen verschwimmen, erweitern sich oder lösen sich ganz auf. In dieser Phase des Umbruchs sind wir anfällig für Ängste und Bilder, die sich in uns festsetzen. Sie erzeugen häufig künstliche Emotionalität und rücken den gesunden Menschenverstand in den Hintergrund.

 

Doch kann uns dies zum Anlass dienen, uns noch bewusster die Frage zu stellen, wie wir zu dem wurden, was wir heute sind, welche Meinungen, Vorstellungen und Glaubenssätze uns lange Zeit und viele Leben hindurch geprägt haben. Und - auf welche Fähigkeiten wir uns rückbesinnen können, die uns wieder in Beziehung zu uns selbst bringen und ein erfülltes Dasein ermöglichen.

 

Die vorliegende Fassung soll dafür als Brücke dienen.

 

 

 

Vorwort

 

 

Die besten Dinge begegnen einem oft dann, wenn es einem „so richtig schön schlecht" geht. Ich war dreißig, hatte die Jahre davor als Schauspielerin am Theater zugebracht, und so unterhaltsam es dort auch sein kann, wenn Dramen über die Bühne gehen – jene Dramen, die sich in meinem Alltag und Privatleben regelmäßig wiederholten, waren weniger lustig.

 

Als diese dann an meine körperliche Substanz gingen, sah ich mich nach Hilfe um, die sich zunächst in Form einer Bachblüten-Beratung einstellte. Nach der ersten Einnahme meiner persönlichen Blütenessenzen träumte ich in der Nacht darauf von einem Raum, in dem viele Paar Schuhe aus verschiedenen Epochen in schillerndsten Farben aufgetürmt waren. Mein erster Farbtraum - bis dahin war mir gar nicht aufgefallen, dass ich stets nur in Schwarz-Weiss geträumt hatte! Die Schuhe deutete ich als Theaterrequisiten, erst später wurde mir die symbolische Bedeutung im Hinblick auf frühere Leben bewusst.

 

Farben ließen mich ab diesem Moment nicht mehr los. In den Jahren darauf absolvierte ich eine Ausbildung an der „Aura-Soma International Academy of Color Therapists“ in Wien sowie Tetford/England und war immer wieder überrascht, wie Farbe das Innerste eines Menschen zu beleuchten vermag. In einem der ersten Seminare erzählte eine Teilnehmerin, dass sie mit Hilfe einer Reinkarnationstherapie ihr Beziehungsproblem klären konnte. Da klingelte etwas in mir, und bald war mein Eintauchen in den Farbenkosmos von Rückführungen in frühere Leben begleitet, welche mir Zusammenhänge aufzeigten, die ich mir – bei aller Phantasie – niemals hätte vorstellen können.

 

Die Sicht auf mich selbst und die Welt wurde gehörig infrage gestellt, jede Sitzung brachte weitere Verbindungen zutage, die mir die wahren Ursachen meiner Problematik vor Augen führten. Bald stellte sich ein Gefühl von Leichtigkeit ein. Dinge, die mir früher zu schaffen gemacht hatten, interessierten mich schlichtweg nicht mehr, ich konnte sie dort lassen, wo sie hingehörten – in der Vergangenheit - und musste sie nicht mehr „weiterspielen". Das Schönste dabei - die Reinkarnationsarbeit ging weit über das Persönliche hinaus – ich durfte erfahren wie „Leben funktioniert".

 

Seit meinem Traum sind viele Jahre vergangen, in denen ich nun andere anleite, ihre selbst gesteckten Grenzen zu erweitern. Das vorliegende Buch entstand aus meiner Erkenntnis, dass Farben und Rückführungen vieles gemeinsam haben: sie zeigen unser eigentliches Potenzial auf und machen bewusst, dass hinter all unseren Schwächen, Ängsten und Problemen die uneingestandene eigene Größe und Verbundenheit mit allem steht.

 

Mein Dank gilt allen meinen Klienten und Klientinnen, die es mir ermöglichen, meine Erfahrungen nicht nur weiterzugeben, sondern auch ständig zu vertiefen. Mein großer Dank geht an Dagmar Neugebauer, die mich ursprünglich durch meine eigenen Rückführungen begleitet hat: die Art und Weise wie Du es getan hast, hat einen Maßstab gesetzt, an dem ich mich – wie jeder, der Dich kennt – orientieren darf.

 

Zum Schluss möchte ich noch meinem Lebensgefährten Martin Weinknecht danken, der alle meine Schreibphasen mitgetragen und dieses Buch optisch ins rechte Licht gerückt hat. Danke, dass Du da bist.

 

 

 

ÜBER BEWUSSTMACHUNG ZU BEWUSSTEM SEIN

 

 

Dieses Buch spannt der Seele einen weiten Bogen und zeigt Wege auf, die uns direkt an den Ort der Weisheit unseres Herzens führen.

 

In Tausenden von Sitzungen mit Klienten im Laufe von mehr als fünfundzwanzig Jahren hat sich bestätigt, dass die meisten unserer Probleme unbewusster Natur sind und in Ereignissen vergangener Inkarnationen wurzeln. So liegt der Hauptfokus dieses Buches im Aufspüren von Verbindungen zwischen Heute und Früher – zwischen Scheinidentität und bewusstem Selbst.

 

Die dafür entwickelte Übung basiert auf meinen Erfahrungen mit Rückführungen in Phasen des heutigen Lebens sowie frühere Inkarnationen und intuitiver Farbwahrnehmung. Die Übung ist einfach und lässt sich auf sämtliche Lebensbereiche anwenden, sei es zur Klärung von inneren Konflikten oder auch zur Steigerung unserer Kreativität. Tatsächlich zeigt sie auf, dass hinter jedem Problem ungenutztes Potenzial auf uns wartet.

 

Um größtmöglichen Nutzen aus der später angeführten ÜBUNG zu ziehen, lesen Sie bitte die folgenden Kapitel – durchaus auch einige Male – genau durch. Sie geben Auskunft darüber, wie unser Bewusstsein „funktioniert“ und erklären Techniken aus der Reinkarnations- und Farbtherapie, mit denen auch lange zurückliegende Erfahrungen zugänglich gemacht und bearbeitet werden können.

 

 

 

 

 

Die meiste Zeit über leben wir in der Illusion, jene Kontinuität, die wir im Leben erfahren, wäre durch Anfang und Ende begrenzt. Nur in wenigen, meist stillen Momenten begreifen wir uns als ewige Wesen und verstehen: Der Gedanke an Wiedergeburt ist die Antwort auf die unzähligen Erfahrungen unserer Seele auf ihrem Weg durch die Zeiten in den verschiedensten Formen. Darüber hinaus ist sie Teil von allem – sie trägt die Schöpfung in sich – Trennung ist der Seele wesensfremd. Sie ist reines Bewusstsein.

 

 

DIE FUNKTIONSWEISE NICHT-HYPNOTISCHER RÜCKFÜHRUNGEN

 

 

Vielleicht geht es Ihnen so wie mir vor vielen Jahren: obwohl mich Rückführungen in frühere Leben schon lange interessiert hatten, konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie sie vonstatten gehen sollten. Ich hatte von der Möglichkeit gelesen, sich dafür hypnotisieren zu lassen, doch diese Vorstellung widerstrebte mir.

 

Und als ich später einmal von nicht-hypnotischen Rückführungen hörte, dachte ich, dass nur außergewöhnlich begabte Menschen imstande wären, „einfach nur so" Erinnerungen an vergangene Leben wiedergeben zu können. Umso verblüffter war ich dann nach meiner ersten eigenen Rückführung, dass tatsächlich „einfach nur so" nicht nur einzelne Eindrücke, sondern auch komplexe Lebensabläufe von früher sichtbar wurden, die die Ursachen für meine Probleme erklärten. Und das geschah alles ohne Beeinflussung von außen!

 

Wenn ich heute selbst jemanden rückführe, ist mein Klient bei vollem Bewusstsein. Im Grunde bedarf es lediglich einfacher, direkter Fragen, um Erinnerungen in Gang zu setzen - so als hätten diese schon lange darauf gewartet, endlich ernst- und wahrgenommen zu werden. (Die Kunst, die richtigen Fragen zu stellen, habe ich im Zuge meiner mehrjährigen Ausbildung in Reinkarnationstherapie bei Prof. Ingrid Vallieres in Stuttgart erlernt. Mehr zu meiner Arbeit am Ende des Buches, S.289)

 

 

Freilich zeigen sich vergangene Leben nicht nur in Rückführungen, wir begegnen ihnen am laufenden Band – unser Alltag ist voll davon. Frühere Erfahrungen spiegeln sich:

 

 

Φ in unseren Vorlieben, Abneigungen und Ängsten

 

Φ in unseren Talenten und Fähigkeiten

 

Φ in unseren Blockaden und Schuldgefühlen

 

Φ in unserem Körper mit all seinen prägnanten Merkmalen, seiner Haltung und Gestik

 

Φ in der Art und Weise wie wir uns geben und kleiden

 

Φ in unseren Interessen und Hobbys

 

Φ in der Partnerwahl und unseren Beziehungen

 

Φ in der Berufswahl

 

Φ in unserem sozialen und kulturellen Umfeld

 

Φ in unseren Wünschen, Träumen und Sehnsüchten

 

 

Unsere früheren Leben wirken auf uns so ein, dass auch ein geringer Auslöser, der uns an eine ähnliche Situation eines vergangenen Lebens erinnert, genügt, um unsere früheren Sichtweisen auf heutige Situationen zu übertragen. All das geschieht natürlich völlig unbewusst – wir wundern uns vielleicht, warum wir plötzlich auf eine bestimmte Weise denken, fühlen und handeln. Doch meistens sind wir derart in unseren alten Mustern verhaftet, dass uns nicht auffällt, wie wenig wir uns auf neue Momente offen und unvoreingenommen einlassen können.

 

In einer Rückführung sind wir bei vollständigem Bewusstsein, befinden uns also nicht nur in unserem analytischen Alltagsbewusstsein, sondern haben gleichzeitig auch Zugriff auf unser Unter- wie auch unser Überbewusstsein.

 

 

Unser Unterbewusstsein

 

gleicht einem Riesencomputer, der alles abspeichert, was wir in den verschiedensten Inkarnationen denken, fühlen und empfinden, erleben und verdrängen. Immer wenn wir meinen, einer Situation nicht gewachsen zu sein, wenn wir Angst haben, uns bedroht fühlen oder gar um unser Leben fürchten, schaltet sich unser Schutzmechanismus ein. Wir verschließen unser analytisches Alltagsbewusstsein und verschieben Unangenehmes und Schmerzhaftes in unterbewusste Schichten, um so diese Bedrohung besser überleben zu können. Dabei sind wir nicht in der Lage, unsere Gefühle der Angst, Panik, der Wut und des Zorns bewusst wahrzunehmen und rational einzuordnen.

 

All diese nicht bewusst erlebten Gefühle, Wünsche und Sehnsüchte lagern sich im Unterbewusstsein ab. Da dieses nicht erkennen kann, worauf sich das einmal Abgespeicherte nun wirklich bezieht, Zeit und Ort nicht unterscheiden kann, wirft es „alles in einen Topf“, in dem es dann lange Zeit hindurch brodelt, unser Bewusstsein vernebelt und uns damit beschwert. In diesem „Topf“ finden sich auch Überzeugungen und Meinungen als Resultat unserer früheren Erfahrungen. Unverdautes bildet also Emotionen, die wir mit uns herumschleppen. (Zu EMOTIONEN siehe auch Kapitel „SCHOCK UND TRAUMA“, S.18 und „EMOTION VERSUS GEFÜHL“, S.21)

 

Erleben wir heute etwas, das sich in ähnlicher Form bereits im Unterbewusstsein findet, verwechseln wir die neue mit der alten Situation und reagieren im alten Muster - mit allen Gefühlen, die wir nicht ausdrücken konnten, und den Sichtweisen, die sich daraus ergeben haben. So machen wir aus Neuem Altes.

 

Auslöser dafür sind Eindrücke, die irgendwie denen von früher ähneln - das können mitunter ganz banale Dinge sein, wie beispielsweise ein stärkerer Tonfall, ein schiefer Blick oder eine bestimmte Handbewegung, die damals Teil eines konfliktreichen Geschehens waren. Diese Übertragung verdreht die heutige konkrete Situ-ation, erzeugt Missverständnisse und neues Leid. Von wirklich bewusster Lebensgestaltung kann dabei eigentlich keine Rede mehr sein. Im Gegenteil - mit jeder Wiederholung verstärkt sich die energetische Bindung an das frühere Geschehen. Diese Bindung zeigt sich im Heute in allem, das immer wiederkehrt, in unseren Denk-, Gefühls- und Verhaltensmustern.

 

Diese Endlosschleife gilt es zu unterbrechen. Wenn es uns nicht gelingt, durch das Verstehen heutiger Lebensumstände ein Problem zur Lösung zu bringen, ist dies ein Hinweis darauf, dass wir unserer Seele einen größeren Rahmen setzen müssen. Erlaubt man sich, die Möglichkeit früherer Leben in Betracht zu ziehen, kommt man dem eigentlichen Problem meist sehr schnell auf die Spur.

 

Rückführungen sind ein wunderbares Werkzeug dafür. Jeder Mensch erlebt sie ein bisschen anders. Bei den meisten kommen sofort Bilder von früher, die sich wie Filmsequenzen entwickeln, andere „wissen" plötzlich etwas, nehmen es akustisch wahr oder haben das bestimmte Gefühl, dass es so ist bzw. war. Immer aber entwickelt sich ein Ablauf vergangener Ereignisse, der das Wiedererlebte logisch erklärt. Über das Erkennen bislang unbewusster Inhalte und deren bewusste Einordnung ist es möglich, die energetische Bindung an sie zu lösen. Dabei spielt das Wiedererleben jener Gefühle, die wir einmal nicht ausdrücken konnten und in Momenten der Gefahr unterdrückten, eine wesentliche Rolle. Diese sind nun „erfühlt", haben sich somit „erfüllt" und lösen sich auf, da sie ihren Platz nun in der Vergangenheit einnehmen und auf die Gegenwart keinen Einfluss mehr haben.

 

Die Bezeichnung „Rückführung" ist eigentlich irreführend. Sie lässt bei manchen Menschen die Vorstellung aufkommen man würde in Vergangenes zurückversetzt und könnte womöglich den Bezug zur Gegenwart verlieren. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Über Rückführungen wird uns bewusst, wie sehr wir im Alten leben und - als wären wir ferngesteuert – die alten Programme abspulen. Das Ziel einer seriösen Rückführung ist immer, aus der Vergangenheit heraus - und in die Gegenwart hinein zu führen, damit wir diese richtig wahrnehmen und gestalten können, um endlich ganz DA ZU SEIN.

 

Schon unmittelbar nach einer Rückführung wird eine Entspannung spürbar. Man kann nun die wahren Ursachen für ein Problem festmachen und eine Korrektur der unbewussten toxischen Programme vornehmen. Die Energie, die bislang an Vermeidungsstrategien, Ängste und Unsicherheiten gebunden war, wird nun frei und kann uns neue Erlebnisbereiche erschließen. Daraus ergeben sich Freude, Leichtigkeit, ein flexibler Umgang mit den Dingen des Lebens und ein tiefes Gefühl des Eingebettetseins in ein großes Miteinander.

 

Natürlich enthält unser Unterbewusstsein nicht nur Negatives, sondern auch Erfahrungen, die für uns einmal hilfreich und beglückend waren. So ist es über Rückführungen auch möglich, Fähigkeiten und Talente, die man schon einmal hatte, zu reaktivieren und neu zu beleben.

 

Je mehr wir an Klarheit gewinnen, desto empfänglicher werden wir für Impulse aus unserem Höheren Selbst, den überbewussten Anteilen unserer Seele.

 

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich die Ausdrücke „Höheres Selbst" und „Überbewusstsein" nur ungern verwende, vermitteln sie doch den Eindruck, dieser Bewusstseinsanteil wäre etwas Abgehobenes - etwas über oder außerhalb unseres Selbst. Ich persönlich nenne ihn lieber unseren „tiefsten Bewusstseinsanteil", der sich auf unseren eigentlichen Wesenskern, unser inneres Selbst bezieht. Da die Bezeichnungen „Höheres Selbst" und „Überbewusstsein" jedoch in der Fachliteratur schon eingeführt sind, behalte ich sie hier der Einfachheit halber bei.

 

Auch möchte ich den Ausdruck „Seele“ genauer definieren, denn zu oft wird Seele als unsere unsterbliche göttliche Essenz verstanden. Doch sind wir vielmehr reines Bewusstsein, aus dem alle Manifestationen – auch jene der Seele – hervorgehen. Denken Sie sich Seele als jene feinstoffliche Hülle, die Träger Ihres individuellen Bewusstseins durch die vielen verschiedenen Zeiten und Leben hindurch ist – und die uns gleichzeitig jenen Raum ermöglicht, in dem wir uns als ewig erfahren.

 

 

 

Unser Überbewusstsein, oder auch „Höheres Selbst"

 

erinnert uns daran, dass wir göttlichen Ursprungs sind. Hier erfahren wir uns als Teil der Schöpfung, sind mit allem verbunden. Es versetzt uns in die Lage, Lebenszusammenhänge aus großer Sicht zu verstehen und selbst subtilste Energien vollständig wahrzunehmen. Intuition und Innere Stimme sowie unser Gewissen, welches korrigierend einwirkt und uns die notwendigen Lebensaufgaben stellt, finden sich hier wieder. Über diesen Teil des Bewusstseins erhalten wir Einfälle und Ideen, sind inspiriert und fühlen uns getragen.

 

Über Rückführungen bekommt man eine Ahnung von seinem wahren, unsterblichen Selbst. Das hilft, sich von früheren persönlichen Identitäten zu lösen, die längst überholt sind und für das Heute nicht mehr passen. Zusätzlich erhält man ein Gespür für universelle Gesetzmäßigkeiten. Das karmische Gesetz von Ursache und Wirkung läuft wie ein roter Faden durch sämtliche Inkarnationen und entspricht dem Ernteprinzip: Was - und vor allem WIE - wir in früheren Leben säen, ernten wir im Heute. Haben wir uns einmal die Auswirkungen der eigenen Sichtweisen und Handlungen bewusst gemacht, entsteht das natürliche Bedürfnis, gewissenhafte Schritte in Richtung Eigenverantwortung zu setzen. Dabei beginnen wir, auf unsere Intuition zu hören und der Stimme unseres Herzens zu vertrauen.

 

Natürlich ist es nicht möglich, sich mittels eines Buches ein vollständiges Bild über ein früheres Leben zu verschaffen, vor allem wenn damit Traumen und Schockerlebnisse einhergingen. Dies benötigt die Anleitung eines erfahrenen Therapeuten, der Sie Schritt für Schritt durch das Geschehen führt. Aber es kann äußerst erhellend und hilfreich sein, mittels Assoziationen erste Informationen über ein früheres Leben zu erhalten. Oft lösen sich „kleine" Probleme (die häufig die Ursache von größeren sind) dann wie von selbst, oder es wird zumindest der heutige Umgang mit ihnen entspannter, was schon viel wert ist! Hierfür gibt es eine einfache Methode, die im Kapitel „DIE ÜBUNG“ beschrieben ist. Farbe spielt dabei eine wesentliche Rolle.

 

 

DIE BEDEUTUNG VON FARBE

 

 

Dass Farben viel mehr sind als einfach nur schön, hat man schon vor Jahrtausenden gewusst. Farben sind Aspekte von Licht. Licht ist Bewusstheit und Grundlage allen Lebens. Zerlegt man unseren Körper in die kleinsten Teilchen, sieht man, dass wir grundsätzlich aus Energie und diese wiederum aus Lichtquanten bestehen. Unser komplexes Wesen setzt sich aus einer Riesenmenge von Lichtimpulsen zusammen, die miteinander kommunizieren und sich gegenseitig beeinflussen. Wir haben einen Lichtkörper, in dem es von verschiedenen Farben nur so funkelt. Energetisch gesehen, sind wir ein gigantisches Licht- und Farbenspiel, welches schwingungsmäßig zu allem im Universum eine Entsprechung in sich trägt. Über Farbe stehen wir mit allem in Verbindung.

 

Schon lange, bevor sich eine Krankheit im physischen Körper manifestiert, stellen Aura-Sichtige eine Beeinträchtigung unserer Lichtqualität in der feinstofflichen Hülle fest. Die Tatsache, dass Farben eine sehr hohe Eigenschwingung besitzen – höher als jene von Tönen – hat zum gezielten Einsatz von Farbe geführt. Es entwickelten sich verschiedenste Farb-Heilmethoden, die, jede auf ihre Weise, Farben dem Menschen näher bringt, seine eigenen Farben aktiviert und stärkt.

 

Das Bestrahlen mit Farblicht, die Farbakupunktur, die Anwendung von Farbessenzen und – ölen, sowie die therapeutische Anwendung von Farbe im Sich-frei-Malen haben ihren festen Platz im ganzheitlich ausgerichteten Heilwesen. Die Kenntnis über die Bedeutung der einzelnen Farben basiert zum Großteil auf dem altindischen System der Chakras. Dieses geht ursprünglich von sieben Hauptenergiezentren in unserem Ätherkörper (= die energetische Ausstrahlung des physischen Körpers) aus, über die wir uns jene Energien zuführen oder bewusst machen können, welche einen harmonischen Gleichklang unserer körperlichen, emotionalen, geistigen und spirituellen Ebenen bewirken. Mit jedem Chakra gehen also bestimmte Erfahrungen, Gefühle und Gedanken einher.

 

Viele Heilöle, die eine spezielle Farbschwingung in sich tragen, orientieren sich daran, indem das jeweilige Farböl auf jene Körperpartien aufgetragen wird, die energetisch mit dem gleichschwingenden Chakra verbunden sind. Da die zentrale ÜBUNG in diesem Buch unabhängig davon funktioniert, gehe ich hier nicht weiter auf das System der Chakras ein. So Sie also mit der Lehre der Energiezentren vertraut sind und wissen, welches Chakra welcher Farbe zugeordnet wird, bitte ich Sie, dieses Wissen beiseite zu stellen.

 

Vicky Wall, die Begründerin des Farb-Heil-Systems Aura-Soma, war zeit ihres Lebens hellsichtig und stellte fest, dass die intuitive Farbwahl, die jemand trifft, immer mit dessen inneren Farben übereinstimmt. Diese geben Auskunft über unsere Stärken und Schwächen. „Du bist die Farbe, die du wählst" heißt es da. Ich möchte dies noch erweitern mit „Du warst all die Farben, die du wählst!"

 

Je mehr wir auf unserer Reise durch die verschiedensten Inkarnationen in das Unterbewusstsein verdrängen und damit an Klarheit verlieren, desto stärker verdunkeln sich Teile unseres Bewusstseins. Diese entsprechen je nach Thema einer bestimmten Farbschwingung. Zieht es uns nun zu einer Farbe, können wir dies als Aufforderung unseres Höheren Selbst verstehen, uns die damit verbundenen Inhalte bewusst zu machen, um wieder lichter und leichter zu werden.

 

 

 

Auszug aus Kapitel:

DIE ÜBUNG,

 

 

die Ihnen hilft, Ihre früheren Leben wie auch heutige Ereignisse zu beleuchten, kombiniert spontane Assoziation, die Sie in unbewusste Bereiche führt, und Farbvisualisierung. Diese macht Ihr Überbewusstsein zugänglich, wirkt lösend auf energetische Blockaden und hilft, auf Wissen und Fähigkeiten von früher zurückzugreifen.

 

 

Bevor Sie sich nun der ÜBUNG zuwenden und sie ganz praktisch ausführen, empfehle ich, das Kapitel zuerst einmal in seiner ganzen Länge, wie auch die darauf folgenden Kapitel „ZU DEN FARBKAPITELN", „SCHOCK UND TRAUMA" und „EMOTION versus GEFÜHL" zu lesen. So können Sie den größten Nutzen aus der ÜBUNG ziehen.

 

 

Die Farbtabelle, die Sie für die ÜBUNG benötigen, ist am Buchcover abgebildet. Für Vergrößerungen findet sie sich auch zum freien Download auf meiner Homepage www.mariagrande.at in der Rubrik zu diesem Buch. Auch wenn die Farben dort um eine Nuance stärker oder schwächer erscheinen, so funktionieren beide Versionen gleich und führen zum selben Resultat.

 

Um einem Problem auf die Spur zu kommen, gehen Sie mit der ÜBUNG folgendermaßen vor:

 

Denken Sie an ein Problem Ihres heutigen Lebens und fragen Sie sich:

 

Welche Farbe hilft mir, den karmischen Hintergrund meines Problems mit __ (definieren Sie Ihr Problem mit einfachen Worten) zu erkennen?

 

(Karma ist das Resultat all unserer Aktionen, aber auch Gedanken und Emotionen in früheren Leben.)

 

Wenn Sie nicht in frühere Leben zurückgehen wollen, können Sie auch fragen:

 

Welche Farbe hilft mir, die Ursache meines Problems mit __ in einem Ereignis meiner heutigen Kindheit oder Jugend zu erkennen?

 

 

Wählen Sie dann spontan eine Farbe aus. Gehen Sie dabei ganz intuitiv vor, lassen Sie Ihre Lieblingsfarben beiseite und alles, was Sie bereits über Farben gelesen oder gehört haben. Seien Sie versichert – auch wenn Sie meinen, sich nicht entscheiden zu können, Ihre Farbe blinzelt Sie schon an und findet ihren Weg zu Ihnen. Natürlich kann es sein, dass auch einmal Ihre Lieblingsfarbe auftaucht - so dies spontan geschieht, ist das sicherlich auch richtig.

 

Jeder Farbkreis ist nummeriert. Eruieren Sie mittels der Nummerntabelle auf S.304 den genauen Namen der Farbe und lesen Sie dann das der Farbe entsprechende Kapitel. Eines der dort angeführten Themen, die zu Beginn des Kapitels „Im blockierten Potenzial" aufgelistet sind, wird Sie ganz besonders ansprechen. Lesen Sie die Erläuterung zu Ihrem Thema, welche danach aufscheint, und beantworten Sie eine der dort angeführten Fragen wieder ganz spontan. Schließen Sie die Augen. Bleiben Sie bei dem Bild, der Szene oder einfach nur dem Gedanken oder Gefühl, das daraufhin entsteht. Es hat etwas mit Ihrem Problem zu tun. Ihr Unterbewusstsein kann gar nicht anders als auf Ihre Frage assoziativ mit Gespeichertem „herauszurücken". Wenn möglich, lassen Sie diese Bilder noch ein wenig auf sich wirken.

 

Stellen Sie sich die zweite Frage:

 

Wie könnte diese Szene, dieses Bild oder der Gedanke im schlimmsten Fall einmal geendet haben?

 

Schauen Sie sich das Bild, das dabei auftaucht, genau an. Damit heute etwas ein Problem wird, muss es früher einmal negativ erlebt worden sein. Befürchtungen, Sie könnten dabei in ein Trauma kippen, sind unbegründet – der überbewusste Teil in Ihnen ist wachsam und schützt Sie davor. Er lässt jeweils nur so viel in Ihr Bewusstsein rücken, wie Sie in diesem Moment auch verarbeiten können.

 

Nun beginnt der lösende Teil der Übung:

 

Gehen Sie ins Innere Ihres Körpers und fragen Sie sich:

 

Wo in meinem heutigen Körper halte ich dieses Geschehen noch immer fest?

 

Sie können es sofort fühlen. Wo sitzt es? Wie fühlt es sich an? Wie sieht es aus? Machen Sie sich ein genaues Bild davon.

 

Danach fragen Sie:

 

Welche Farbe benötigt diese Stelle um sich davon zu lösen?

 

Sie brauchen nichts anderes zu tun, als einfach nur zu beobachten, welche Farbe von selbst kommt, sie zeigt sich bereits (in den meisten Fällen stimmt sie nicht mit der Ausgangsfarbe überein). Bleiben Sie nun ganz mit dieser Farbe verbunden, lassen Sie sie in den belasteten Bereich so lange einfließen, bis sich das Empfinden einstellt, die Stelle ist nun heil, lebendig und mit Licht erfüllt. Falls dazu noch eine zweite Farbe auftaucht, beziehen Sie diese mit ein.

 

Sie können die Übung vervollständigen, indem Sie sich noch folgende Fragen stellen:

 

Was erklärt sich daraus für mein heutiges Leben?

 

Was hätte ich nun daraus zu lernen, um mich genau davon zu lösen?

 

Was habe ich an meiner Betrachtung bezüglich des Problems zu ändern?

 

Was könnte ich nun an die Stelle meines alten Verhaltens setzen?

 

Bedenken Sie, dass Sie durch Ihre heutigen Aktionen richtungsweisend in die Zukunft wirken, und bleiben Sie nicht in der guten Absicht stecken – setzen Sie diese auch um!

 

Um kreatives Potenzial in sich zu verstärken, machen Sie die Übung wie folgt:

 

(…)

 

Auszug aus Kapitel:

 

EMOTION VERSUS GEFÜHL

 

oder

 

SICH AUS ABHÄNGIGKEITEN LÖSEN, UM VERBUNDENHEIT ZU ERFAHREN

 

 

Ob eine Therapie, Heilmethode oder Behandlung Erfolg hat, hängt davon ab, wie gut es gelungen ist, sich aus emotional bedingten Abhängigkeiten zu lösen. Erst dadurch kommen wir an jene Gefühle heran, die uns mit dem Leben verbinden und uns befähigen, dieses kreativ zu gestalten. Allerdings ist das mit unseren Gefühlen so eine Sache: wie fühlt man richtig und wie falsch? Und geht es nicht eigentlich darum, Emotionen zu zeigen? „Be emotional" schreit es uns doch von allen Seiten entgegen.

 

Beginnen Sie, sich mit folgender Übung diesem Thema anzunähern:

 

Schließen Sie die Augen und denken Sie an das Wort EMOTION.

 

Wo im Körper sitzt dieses Wort? Wie fühlt es sich an?

 

Halten Sie die Augen geschlossen und gehen Sie dann zu dem Wort GEFÜHL.

 

Wo im Körper sitzt dieses Wort? Wie fühlt es sich an?

 

Fällt es Ihnen schwer, den Unterschied festzustellen, stellen Sie sich statt des Wortes GEFÜHL das Wort EMPFINDUNG vor.

 

Der Unterschied wird dann sofort spürbar. Sie werden bemerken, dass im Vergleich zur Emotion das Gefühl leichter und friedlicher ist. Emotion konzentriert und engt ein – Gefühl hingegen hat mit Weite und Ausdehnung zu tun. Nun werden Sie auch nachvollziehen können, dass wir vieles als Gefühl bezeichnen, was im Grunde eine Emotion ist und umgekehrt. Es ist wichtig, präzise zu formulieren, will man sich von Abhängigkeiten vollends lösen.

 

Doch schauen wir uns einmal an, wie Emotionen entstehen und funktionieren:

 

Im Laufe eines Lebens lernen wir und probieren Neues aus - unsere gesunde Neugier lässt uns Erfahrungen machen. Verläuft eine Erfahrung einmal unangenehm, verringert sich die ursprüngliche Offenheit dafür, ganz subtil schleicht sich eine gewisse Vorsicht mit dem damit verbundenen Thema ein. Diese lenkt unser Denken und Fühlen und das daraus resultierende Verhalten in eine bestimmte Richtung.

 

Stellt sich im Zuge weiterer Erfahrungen mit dem Thema dann noch ein Schock und eine Traumatisierung des Körpers ein, etabliert sich eine energetische Bindung daran, die wir mit der Zeit, meist angstbesetzt, als übertrieben heftiges Gefühl - als Emotion erleben. So reagieren wir unangemessen auf eine neue Situation, die dem ursprünglichen - nun schockbehafteten - Erlebnis ähnelt. (Erinnern Sie sich - Kapitel DIE FUNKTION VON RÜCKFÜHRUNGEN, S.5 - unser Unterbewusstsein benötigt nur geringe ähnliche Auslöser um an die frühere Situation erinnert zu werden). Der damit einhergehende Adrenalinstoß erzeugt auch im Körper ein Abhängigkeitsmuster, er wird süchtig danach, und fordert immer wieder das erneute Erleben dieser Emotion ein.

 

Mit einer Emotion antworten wir folglich immer auf etwas Altes – wir befinden uns damit in der Vergangenheit und können so den gegenwärtigen Moment, der uns zwar unbewusst an frühere Erlebnisse erinnert, aber doch auch stets Neues in sich birgt, gar nicht richtig aufnehmen und werten. Unser emotionales Verhalten hält in uns unbewusst ständig Schockenergie aufrecht, die uns davon abhält, wahrhaftig zu empfinden.

 

Während eines Schocks befinden wir uns in Schock-Starre und unterdrücken, im Versuch zu überleben, alle Gefühle der Angst und Panik, des Ärgers und der Wut etc., die wir in diesen Momenten erleben. Ein Teil unseres Bewusstseins geht aus dem Körper hinaus, wir sind nicht mehr „bei uns“, wir sind „außer uns“ und fortan „neben der Spur“.

 

Dadurch sind wir nicht imstande, unsere Gefühle wahrzunehmen, zuzulassen oder gar auszudrücken. Die Unterdrückung hält unsere Gefühle gefangen, doch sie bleiben gespeichert. Im Versuch, sich zu befreien, nehmen diese Gefühle dann jede künftige ähnliche Situation zum Anlass, sich zu äußern und tun das emotional, nämlich überhitzt, aufgeladen und irrational - ein Verhalten, das jede Unterdrückung mit sich bringt.

 

Diese Emotionen halten uns in Daueranspannung und bilden einen Grundstress, den wir allerdings nicht bemerken. Wir haben uns so sehr an ihn gewöhnt, dass wir ihn als normal empfinden.

 

Wenn wir zum Beispiel:

 

auf jede kleine Irritation gereizt reagieren,

 

in Sorge und Panik verfallen, wenn uns jemand warten lässt,

 

eine kritische Bemerkung sofort ein Schuldgefühl in uns erzeugt,

 

es für uns unerträglich ist, wenn etwas anders verläuft als geplant,

 

wir also sofort „anspringen" und alles persönlich nehmen,

 

es uns nicht möglich ist, unsere Emotionen beiseite zu lassen und eine Sache nüchtern und unvoreingenommen zu betrachten,

 

dann handeln wir definitiv nicht so, wie die konkrete Situation es erfordern würde.

 

Auch wenn wir uns in der emotionalen Reaktion meist sehr „lebendig" fühlen, wird uns diese Art von Lebendigkeit auf Dauer Kraft kosten, was körperlich mit allen möglichen Symptomen, wie beispielsweise hohem Blutdruck, Allergien, Entzünd-ungen etc. einhergehen kann.

 

Erst wenn wir konsequent die eigenen emotionalen Gefühlsmuster und die damit verbundenen Schockerlebnisse rückführen und durch bewusstes Wiedererleben wandeln, kann Lebensenergie, die im Moment des Schocks ins Stocken geriet, wieder frei fließen. (…)

 

 

Auszug aus Kapitel:

 

PINK – ROSA

 

 

Im blockierten Potenzial zeigen sich:

 

Sich ungeliebt fühlen, Gefühl des körperlichen Makels, Weibliches Rollenmodell – Schönheitswahn, Verwundbarkeit des Weiblichen, gestörtes Essverhalten, sexuelle Obsessionen, Verstimmungen, Probleme mit Vergebung, gestörte Beziehung zur Gruppe, Probleme mit bzw. in der Schwangerschaft

 

 

 

Im frei gelebten Potenzial zeigen sich:

 

Liebe zu sich selbst, bedingungslose Liebe, spirituelle Sexualität, unsere Beziehung zur Kleidung, (Gaben) annehmen können, Beziehung zu einer Gruppe, Fürsorge, Sanftheit

 

 

LIEBE ZU SICH SELBST

 

Auf unserer Reise durch viele Leben haben wir Menschen unser Bewusstsein schon in die verschiedensten Bereiche gelenkt. In der Erforschung der äußeren wie inneren Welten blieb jedoch ein Thema bislang unbeachtet – die Liebe zu sich selbst. Ich habe viele Menschen in Leben rückgeführt, in denen liebevolle Beziehungen gepflegt und Fürsorge praktiziert wurde, Wärme, Mitgefühl und Solidarität eine Rolle spielten. Dass es aber auch darum gehen könnte, in liebevolle Beziehung zu sich selbst zu treten, bedingungslose Selbstliebe und Selbstachtung zu entwickeln, auf diese Idee kamen wir bislang kaum. Zumindest bewusst findet sich in früheren Leben kein Gedanke daran.

 

Vicky Wall, die Begründerin der Farb-Heil-Methode Aura-Soma empfahl THINK PINK! Und fügte - im Wissen, dass wir erst dann zu voller Bewusstheit über das Leben gelangen, wenn es sich in Selbstliebe entfalten kann – der gesamten Palette ihrer Farbheilprodukte stets ein wenig PINK bei.

 

Sich selbst bedingungslos zu lieben, stellt für die meisten von uns die größte Herausforderung dar: andere Menschen zu lieben, fällt uns offenbar leichter, was wohl darin begründet liegt, dass wir vom anderen jeweils nur Teilaspekte wahrnehmen. Uns selbst kennen wir einfach zu gut! Unbewusst wissen wir um all unser lieblos-egoistisches Verhalten in diesem wie in früheren Leben. (Es ist ein Irrtum, zu glauben, der „gesunde Egoismus“ hätte etwas mit Selbstliebe zu tun. Handeln wir egoistisch, tun wir das aus einem Mangel an Selbstliebe, weil wir meinen, uns würde etwas fehlen. Jemand, der sich selbst liebt, hat es nicht nötig, andere zu übervorteilen.)

 

Meine liebe Freundin und Kollegin Anna Selma (www.derzweiteblick.at) fordert dazu auf, die christliche Direktive „Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst“, umzukehren in „Liebe Dich selbst, wie Deinen Nächsten!“ Ein interessanter – und wirkungsvoller Gedanke!

 

Auf dem Weg zur Selbstliebe ist die Bewusstmachung all unserer Persönlichkeitsanteile wesentlich, vor allem darüber, wie diese zustande kamen. Wenn jemand am Ende einer Rückführung eine Gesamtschau über sein vergangenes Leben erhält, erkennt er sich in all den „guten“ und den „schlechten“ Seiten, dem Kummer und Schmerz, der Freude und dem Glück, den gelungenen wie vergeblichen Bemühungen, das Leben zu meistern. Dieses Verstehen erzeugt Nähe, welche direkt in die Selbstliebe führt.

 

 

Schließen Sie die Augen und machen Sie sich bewusst, dass all die Persönlichkeiten, die Sie in den verschiedensten Leben verkörpern, nur einen Teilaspekt Ihres wahren Wesens darstellen. Im Grunde sind Sie reiner Geist, ewiges Bewusstsein, welches um seine - Ihre Inkarnationen - „weiß“. Dieses Bewusstsein kennt Sie ganz und begleitet Sie durch all Ihre Leben. Verbinden Sie sich mit Ihrem Wesenskern und blicken Sie von ihm aus wie eine Mutter auf Ihre vielen Leben – als wären sie Ihre Kinder.

 

Spüren Sie, wie dieser – Ihr Wesenskern - aus reiner Liebe besteht, und nichts als Liebe von ihm aus geht – für alles und jeden – gerade auch für den Menschen, der Sie heute sind.

 

Wie fühlt sich das an?

 

 

BEDINGUNGSLOSE LIEBE

 

Die Kombination dieser beiden Worte löst nicht selten gemischte Gefühle aus, werden wir doch unweigerlich an ihr Gegenteil erinnert, an Liebe nämlich, die an Bedingungen geknüpft war.

 

Frage:

 

An welche Bedingungen könnte Liebe in meinem früheren Leben einmal geknüpft worden sein?

 

Von welchen Bedingungen habe ich selbst einmal Liebe abhängig gemacht?

 

Oft wurde von uns bzw. haben wir von anderen totale Selbstaufgabe und Selbstopferung gefordert. Geht man in diese Erlebnisse zurück, erkennt man freilich sehr rasch, dass echte Liebe so gut wie nicht vorhanden war. (Siehe auch Kapitel MAGENTA – opferbereite Liebe, S.242) Erst wenn wir Stück für Stück unsere Erfahrungen mit „Pseudoliebe“ erkannt und aus unserem Unterbewusstsein gelöst haben, kann sich wahres Liebesempfinden einstellen.

 

SICH UNGELIEBT FÜHLEN:

 

Ist es uns nicht möglich, die Liebe in uns zu spüren, projizieren wir unser eigenes Unvermögen auf andere und fühlen uns nicht beachtet, vernachlässigt und ungeliebt. Am laufenden Band erhalten wir dann „Bestätigungen" dafür. Schon in der pränatalen Zeit reaktivieren wir durch Umstände, die diese Zeit begleiten, unser altes Muster (siehe Kapitel ZEUGUNG, SCHWANGERSCHAFT UND GEBURT, S.265). Die ersten Reaktionen der Eltern auf die Schwangerschaft und alle Probleme, die sich daraus ergeben, inklusive möglicher Abtreibungsversuche, prägen sich in uns so stark ein, dass all die Aufmerksamkeit und Liebe, die uns im späteren Leben zuteil wird, dagegen verblasst. Eine vollständige Rückführung unter kompetenter Anleitung wäre hier angezeigt.

 

Einige Fragen daraus:

 

Was könnte der erste Gedanke meiner Mutter/meines Vaters in Bezug auf die Schwangerschaft gewesen sein?

 

Wodurch könnte es meinen Eltern erschwert gewesen sein, sich mir in Liebe zuzuwenden?

 

Welches Problem könnte in der Schwangerschaft bestanden haben?

 

Die konkreten Probleme geben Hinweise auf Umstände in einem früheren Leben, in denen sich Gefühle des Ungeliebtseins finden (...).

 

 

 

Auszug aus Kapitel:

 

GOLD

 

 

Im blockierten Potenzial zeigen sich: Ängste, besonders im Hinblick auf Erfolg / Versagen, Faszination, Verblendung, Süchte, Gewichtsprobleme, Prüfungsangst, das Hängen an Dingen, Kritiksucht, Arbeitssucht, Depression, rigide Wertvorstellungen, Be- und Verurteilen, Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit, Hängen an äußeren Autoritäten auch im spirituellen Bereich, Anfälligkeit für Kulte und Sekten, Scheinheiligkeit

 

 

 

Im frei gelebten Potenzial zeigen sich: Weisheit, innerer und äußerer Reichtum, Beständigkeit, Zuverlässigkeit, innere Sicherheit, Sinn für Gerechtigkeit, Heiligkeit

 

 

WEISHEIT

 

stellt den tiefsten Aspekt im GOLD dar. Doch unter all den Zuordnungen, die für die Farbe GOLD spontan getroffen werden, findet sich das Thema Weisheit meist – wenn überhaupt – ganz zuletzt. Und dann meinen wir, diese Qualität stamme von äußeren Quellen, Weisheitslehren, Weisheitsbüchern, Gurus, Meistern oder großen Gelehrten. Dass wir selbst Weisheit in uns tragen, ist für die wenigsten Menschen nachvollziehbar – zu sehr beschäftigen uns tiefe Ängste, falsche Wertvorstellungen und verzerrte Selbstbilder. Solange diese nicht aufgedeckt sind, werden wir fortfahren, uns über unsere wahre Natur hinwegzutäuschen. Schauen wir uns die Stolpersteine auf dem Weg zur inneren Weisheit genauer an:

 

ÄNGSTE

 

bilden in Verbindung mit Schuldgefühlen die größten Blockaden. Im GOLD sind es hauptsächlich irrationale Ängste und Phobien, die uns plagen. Der erste Schritt zu ihrer Lösung besteht darin, zu verstehen, wie Angst entsteht:

 

Wenn wir sagen, wir hätten vor etwas Angst, entspricht das eigentlich nur der halben Wahrheit. Richtig besehen, haben wir immer nach etwas Angst, nachdem wir einmal genau das, was uns nun Angst macht, tatsächlich als Bedrohung erfahren haben. Mit jedem Gefühl der Angst reagieren wir auf einen Umstand, der früher einmal den Verlust von Macht und/oder Leben für uns bedeutete, oder die gewaltsame Atmosphäre im Todesmoment entscheidend mitprägte. So erklärt sich, warum uns mitunter Dinge Angst machen, mit denen wir im Heute noch nie zu tun hatten oder noch keine bedrohliche Erfahrung machten. Die Angst vor Spinnen beispielsweise löst sich nicht selten dann auf, wenn in der Rückführung wiedererlebt wird, wie es im Kerker von Spinnen wimmelte, kurz bevor man dort starb. Oder die Angst vor Wasser, nachdem man einmal in einem See ertrank. Es ist wirklich erstaunlich, wie häufig sich das Objekt der Angst im früheren Geschehen identisch wiederfindet.

 

Viele schwer definierbare Ängste weisen auf große frühere Schuld hin. Lebt man ständig in großer Angst, wartet man unbewusst auf die Rechnung, die das Schicksal für vergangene Verfehlungen präsentieren könnte. Auch hier liegt die Heilung nicht in einem Leidensprogramm, welches man unbewusst kreiert, in der Hoffnung, irgendwann einmal dadurch die Schuld beglichen zu haben. Heilsam ist nur das Verstehen des damaligen Verhaltens und sein Richtigstellen im Heute. Unsere Ängste sind dann nicht bloß Überreste, die uns an vergangene Leben erinnern, sondern helfen uns, jene Einstellungen zu korrigieren, die uns ursprünglich in die angstbesetzte Situation gebracht haben.

 

Keinesfalls gibt es „positive“ Ängste, die uns notwendigerweise das Überleben sichern. Was uns vor und in Gefahren schützt, ist nicht Angst, die uns lahm legt oder in Panik völlig falsch handeln lässt, sondern instinkthafte Furcht, die uns stets das Adäquate tun lässt. So berichten Menschen, die instinktiv eine reale Gefahr wahrgenommen und sich ihr entzogen haben, dabei völlig angstfrei, wach, konzentriert und bei sich gewesen zu sein.

 

Freilich lässt sich diese Furcht erst dann wahrnehmen und nutzen, wenn wir unsere Ängste durchschaut haben und in neue Situationen nicht mehr länger unsere alten Traumata einfließen lassen. Bei diffuser Angst handelt es sich im Grunde um fehlende Information darüber, was früher tatsächlich einmal geschehen ist. Erst wenn wir den schockbesetzten Zustand verstanden haben, sind wir überhaupt erst handlungsfähig und können eine tatsächliche Gefahr von einer projizierten unterscheiden.

 

Bis wir soweit sind, ist es sicher nicht sinnvoll, sich in angsterregende Situationen zu stürzen, wie von manchen Therapien empfohlen wird, und so womöglich genau das heraufzubeschwören, was die Angst einmal verursacht hat. Stattdessen wäre es angebracht, sich zu fragen, was denn im schlimmsten Fall passieren könnte und was man tun kann, um es nicht so weit kommen zu lassen.

 

Führt man Angst in frühere Leben zurück, zeigen sich immer Versäumnisse, die einen letztlich in Gefahr gebracht haben. So hat man vielleicht Hinweise ignoriert, weil man zu sehr mit anderem beschäftigt war. Oft waren wir beispielsweise so sehr vom Gedanken besessen, etwas Bestimmtes zu erreichen, dass wir darüber Warnsignale nicht beachteten und uns leichtfertig in Gefahr begaben.

 

Frage:

 

Was könnte ich schon einmal verabsäumt und mich dadurch in Gefahr gebracht haben?

 

Die Antwort darauf gibt Auskunft über das, was wir daraus lernen können, denn das, was wir früher einmal verabsäumt haben, bleibt auch heute nicht genügend beachtet.

 

Eckhart Tolle hält in seinem Bestseller „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" dem Einwand, Angst hätte doch auch mit gesundem Selbstschutz zu tun, Folgendes entgegen: „Nicht, weil du Angst hast, hältst du deine Hand weg vom Feuer, sondern weil du weißt, dass du dich verbrennen würdest." So erweist sich unser Instinkt als tiefes Wissen, auf welches wir Zugriff haben, wenn wir uns voll und ganz auf den gegenwärtigen Moment einlassen, und damit als immenser Schatz, der uns unser GOLD im Inneren erschließt.

 

INNERER UND ÄUSSERER REICHTUM

 

Wenn Reichtum im Außen als Antwort auf jenen im Innern entsteht, so kann das sehr beglückend sein. Geld und Besitz können sich als Segen erweisen. Sie können aber auch als Fluch, der schwer auf einem lastet, bindet und unfrei macht, wirken. Trachten wir danach, innere Leere durch Anhäufung von Besitz zu kompensieren, kann dies nur schief gehen, wir verfangen uns in Abhängigkeiten, die letztlich von Depression und dem Gefühl von Sinnlosigkeit begleitet werden. Knüpfen wir unser Sicherheitsgefühl an materielle Güter, ist die Angst, diese zu verlieren, ab dem Moment ihres Erwerbes, unser ständiger Begleiter.

 

Unser Umgang mit Geld entspricht unserem Umgang mit Zeit und Energie. Aus dem Verhältnis zu Geld lässt sich jenes zu sich selbst direkt ableiten. Es ist völlig unmöglich, dass ein Mensch mit einem gestörten Verhältnis zu Geld ein gesundes Selbstwertgefühl besitzt.

 

 

Wie steht es mit Ihrem Selbstwert – fühlen Sie sich wertvoll oder wertlos?

 

In welchen Bereichen verspüren Sie reichlich Energie und wie setzen Sie diese ein?

 

Welche Potenziale nutzen Sie – und welche liegen brach?

 

Welche innere Einstellung liegt dem zugrunde?

 

Frage:

 

(...)

 

 

Auszug aus Kapitel:

TÜRKIS

Im blockierten Potenzial zeigen sich: Blockaden im kreativen Ausdruck, Tendenz zum Idealisieren, Technophobie (Angst vor dem Umgang mit technischen Geräten), Verfangensein in virtuellen Welten, Angst vor Wasser, Sucht nach Selbstdarstellung, Selbstentfremdung, Selbstverliebtheit, blockierte Kommunikation im zwischenmenschlichen Bereich, gehemmter Gefühlsbereich, fehlende Herzenswärme, Abkapselung, Distanziertheit, Angst, vor Publikum zu sprechen, Lampenfieber

 

 

 

Im frei gelebten Potenzial zeigen sich: Kreativität, freier Ausdruck von Gefühlen, Begabung für Technisches, Grenzen setzen können, tiefe Verbindung zum Meer und Delfinen, Intuition, emotionale Intelligenz, Idealismus, Kommunikation via Massenmedien, Kunst und jede Art von kreativem Ausdruck, Lehre, globales Bewusstsein, Talent für Fremdsprachen, Mitgefühl und Empathie (das Sich-einfühlen-Können), Kindlichkeit, Verspieltheit, Transdimensionalität, Freiheit, Inspiration

 

 

 

Mit TÜRKIS überschreiten wir Grenzen, innen wie außen. Unsere Wahrnehmung vertieft sich, das Bewusstsein weitet sich. Was lange Zeit verborgen war, wird nun sichtbar.

 

Hellsichtige stellten fest, dass sich TÜRKIS ab 1966 im Spektrum des Regenbogens immer stärker zeigte. Auch ist es erst jetzt so richtig möglich, uns energetisch auf den Frequenzbereich dieser Farbe einzustellen und seine Kräfte zu nutzen. Es ist phantastisch, wie unser körpereigenes Energiesystem auf Veränderungen im Großen reagiert - wir sind niemals abgeschnitten, wir schwingen immer mit.

 

Begünstigt durch die damit einhergehende Schwingungsanhebung der Erde in diesem neuen Zeitabschnitt, eröffnen sich uns nun weitere Ebenen unseres Wesens, die einerseits für das kollektive Unbewusste, andererseits für den Individuationsprozess stehen. Was jedoch nicht heißt, dass wir auf Strömungen im Außen angewiesen sind, um eine innere Entwicklung zu vollziehen.

 

Wenn alte Verkrustungen sich lösen, kann das ein schmerzhafter Prozess sein – so, als bräche ein Panzer auf. TÜRKIS unterstützt uns und initiiert Schaffensprozesse, in deren Verlauf wir entdecken können, was wahre Kreativität ist. Es macht uns deutlich, dass wir alle Mitgestalter in diesem gigantischen Universum sind, wo letztlich alles in ein Zusammenspiel sämtlicher Kräfte mündet.

 

KREATIVITÄT

 

Fällt Ihre Wahl auf TÜRKIS, und Sie gehen keiner kreativen Tätigkeit nach oder glauben, auf diesem Gebiet überhaupt kein Talent zu besitzen, dann ist jetzt höchste Zeit, dieses für sich zu entdecken. Wer weiß, vielleicht wissen Sie dann, was Sie die ganze Zeit über so schmerzlich vermissten!

Frage:

 

Wo könnte ich einmal künstlerisch tätig gewesen sein?

 

Wie könnte ich früher einmal meinen Alltag kreativ gestaltet haben?

 

Vielleicht waren Sie in Ihrer heutigen Kindheit durchaus kreativ, haben gerne gemalt, gezeichnet, gesungen, getanzt oder sich Geschichten ausgedacht. Welche unbedachte Äußerung oder Kritik eines Erwachsenen könnte dem ein Ende bereitet haben?

 

Frage:

 

Wodurch könnte mir meine Kreativität einmal verloren gegangen sein?

 

Welche Bemerkung könnte ich mir zu sehr zu Herzen genommen haben?

 

TENDENZ ZUM IDEALISIEREN

 

Sind wir selbst im kreativen Ausdruck blockiert, neigen wir dazu, andere, die ihre Kreativität leben, zu idealisieren – schreiben ihnen sogar übermenschliche Fähig-keiten zu, die wir selbst nie zu erreichen glauben. Wir gehen damit auf noch mehr Distanz zu inneren Kräften, die nur darauf warten, endlich aktiviert zu werden. Wie schon im Kapitel KORALLE, S.70 erläutert, projizieren wir hier unsere Eigenschaften auf andere Personen.

 

Welches Talent bewundern Sie an anderen Menschen am meisten? Welche Voraussetzungen, welchen Einsatz braucht es, um dieses zu entwickeln?

 

Machen Sie einen ersten Schritt in diese Richtung und recherchieren Sie, besorgen Sie sich entsprechende Lektüre, machen Sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Lehrer und buchen Sie einen Kurs – TÜRKIS hilft Ihnen dabei!

 

(Siehe auch Kapitel GELB – Selbstvertrauen und Selbstwert, S.103)

Frage:

 

Wo könnte ich mit jener kreativen Fähigkeit, die ich an anderen so bewundere, selbst schon einmal in Berührung gekommen sein?

 

Ich habe diesem Thema ein eigenes Buch gewidmet: „TALENT – Künstler berichten in Rückführungen aus ihren vergangenen Leben“ gewährt Einblicke in Entwicklungen auf tiefen Ebenen, die die Ausbildung von Talent wesentlich beeinflussen oder erst ermöglichen (Siehe auch Infos zur „Kreativen Rückführung“ am Ende dieses Buches, S.290).

 

(…)

 

 

Auszug aus Kapitel:

HELLBLAU

 

 

DER FREIE WILLE – Willensstärke/Willensschwäche, WÜNSCHE

 

HELLBLAU trägt in sich die Botschaft von Frieden und Vertrauen. Vertrauen in uns selbst und unsere eigene Kraft, wie auch Vertrauen in unsere innere Führung – jene Quelle der tiefsten Weisheit, auf die wir uns jederzeit besinnen können.

 

Sie hilft uns, herauszufinden, was es mit unserem „Freien Willen“ auf sich hat, und ob dieser den Ausdruck „frei“ wirklich verdient oder nicht.

 

Mit freiem Willen begeben wir uns ursprünglich in Situationen, um etwas über uns selbst in Erfahrung zu bringen. Im Zuge dessen entwickeln wir Bedürfnisse, die eine Folge von Aktionen hervorrufen. So entstehen Verhaltensmuster, die Leid erzeugen können, in die wir uns immer mehr verstricken – unser wahres Selbst gerät dabei in Vergessenheit.

 

Und dennoch: es ist unser freier Wille, mit dem wir uns auch wieder dazu entscheiden, uns aus diesen emotionalen Konditionierungen zu lösen. Das Wissen um diese Möglichkeit führt uns zurück zu unserem wahren Wesenskern und wir erkennen, dass wir, solange wir unsere innere Quelle der Weisheit nicht in unsere Entscheidungen miteinbeziehen, begrenzt bleiben werden und - trotz freien Willens - nicht frei sind.

 

Bei näherer Betrachtung entpuppt sich sogar das Meiste, wozu wir uns aus „freien Stücken" entschließen, geradezu als innerer Zwang. So können wir ganze Leben damit verbringen, mit unserem Willen gegen den eines anderen aufzubegehren, wir verbrauchen unendlich viel Energie, um etwas zu bekommen, das wir uns irgend-wann einmal in den Kopf gesetzt haben.

 

Das sind lebenslange Kämpfe, die uns hart machen und Gefühle des Nicht-Genügens, des Scheiterns und der Unzufriedenheit vertiefen. Selbst nach Hunderten von misslungenen Versuchen bestehen wir weiterhin darauf, dass etwas (was immer das auch sein mag) nur auf ganz bestimmte Art und Weise gehen kann und nicht anders, und möchten uns beweisen, dass wir es ja doch – zumeist auch noch aus eigener Kraft und NUR aus dieser - schaffen.

 

Tatsächlich schaffen wir ja auch eine ganze Menge – der eigene Wille kann immens viel bewegen und doch bleibt das Gefühl der Befriedigung und Erfüllung, welches wir uns davon versprochen haben, meist ein Wunschtraum.

 

Schauen wir uns an, welche Erfahrungen aus einem früheren Leben Einfluss auf unseren heutigen Willen haben können:

 

Vielleicht war man dem Willen eines anderen Menschen hilflos ausgeliefert, es war verboten, auch nur die geringste Kleinigkeit für sich selbst zu beanspruchen und zu wollen.

 

Da ist es kein Wunder, wenn wir heute gegen jede Art von Bevormundung rebellieren und schon beim kleinsten Anzeichen autoritären Auftretens uns gegen-über in Abwehrhaltung gehen. Menschen, die nicht fähig sind, sich an im Grunde harmlose Verhaltensregeln innerhalb einer demokratischen Gemeinschaft zu halten, aus Angst, ihr freier Wille könnte darüber verloren gehen, machen sich das Leben selbst schwer. Absurderweise geschieht dies im Versuch, sich vom früheren Druck zu befreien und es diesmal leichter zu haben…

 

Die notwendige Frage lautet hier:

 

Wo könnte mir einmal der Wille eines anderen aufgezwungen worden sein?

 

In welchen Umständen war es mir einmal nicht möglich, meinen persönlichen Willen zu äußern?

 

Erfahren wir uns im heutigen Leben als willensschwach, stellen wir unsere eigenen Bedürfnisse stets hinter die von anderen und glauben wir gar, dass es freien Willen überhaupt nicht gibt, helfen uns folgende Fragen, wieder an Kraft zu gewinnen und unsere Willensstärke sinnvoll einzusetzen:

 

Wo habe ich früher einmal alles daran gesetzt, meinen eigenen Willen vehement durchzusetzen? - Welcher Schaden könnte daraus entstanden sein?

 

Wie könnte ich einmal den freien Willen eines anderen Menschen wissentlich übergangen haben?

 

Mit der letzten Frage stößt man häufig auf Leben, in denen man zu wissen glaubte, was einem anderen fehlt und guttut. Gegen dessen ausdrücklichen Willen trat man „helfend“ auf und griff so manipulierend in eine fremde Lebensführung ein. Man wollte Gutes tun und nahm damit dem Anderen wichtige Erfahrungen, an denen er lernen und wachsen hätte können. Die sogenannten selbstlosen Helferleben sind voll von uneingestandenen Kontrollmechanismen und Besitzansprüchen. Auch haben wir mit solchem Verhalten oftmals (unbewusst) versucht, frühere Schuld abzutragen und uns zu entlasten – im Grunde wollten wir uns selbst erleichtern und haben uns darüber meist nur noch tiefer in „Schuld" verstrickt. Viele (falsche) Heiligenscheine verlieren in Rückführungen enorm an Strahlkraft und Glanz.

 

 

In den letzten Jahren ist eine regelrechte Wollens-Kultur entstanden, die den Ein-druck erzeugt, dass ohne Wollen und Wünschen überhaupt nichts mehr geht. Ein Mensch, der nichts Besonderes will und keine Wünsche äußert, ist da fast schon suspekt. Wir werden von Ratgebern überschwemmt, die Anleitungen enthalten, wie man vom Universum alles bekommt, was man will. Wenn das nicht funktioniert, wird erklärt, man hätte es nicht stark genug gewollt oder den Wunsch eben nicht richtig formuliert – offenbar ist das Universum mit Spracherkennung ausgerüstet und springt nur auf bestimmte Worte an. Eine andere beliebte Erklärung ist, dass die göttliche Vorsehung einen durch die Nicht-Erfüllung eines ungünstigen Wunsches im Grunde nur davor bewahren wollte, Schaden zu nehmen…

 

Also wozu den Umweg übers Wollen und Wünschen nehmen, wenn es doch viel effektiver geht:

 

(…)

 

 

Auszug aus Kapitel:

BEZIEHUNG UND PARTNERSCHAFT

 

 

Wenn zwei Menschen eine Beziehung eingehen, so bringt jeder seine Identitäten und Erfahrungen aus seinen früheren Leben mit. Sie färben die Erwartungen, Bedürfnisse und Wünsche der Partner aneinander. Wir verlieben uns in jemanden, der Eigenschaften lebt, die uns selbst im Laufe vieler Leben abhandengekommen sind. Und wir bewundern genau das an ihm, was wir wieder zu erlangen suchen. Genauso verurteilen und verachten wir Verhaltensweisen, die wir selbst einmal gelebt haben, und von denen wir uns nicht lösen konnten.

 

Welche Eigenschaften verurteilen Sie an Ihrem Partner?

 

Erstellen Sie eine Liste mit all den Seiten, die Sie an Ihrem Partner ablehnen.

 

Frage:

 

Wie könnte ich früher einmal genau diese Eigenschaften an den Tag gelegt haben? - Wo verhalte ich mich heute noch ähnlich?

 

Haben Sie herausgefunden, was es damit in einem früheren Leben auf sich hatte, werden Sie auf das Verhalten Ihres Partners, welches Sie davor als störend empfanden, gelassen reagieren oder es gar nicht mehr wahrnehmen. So es sich um eine massive Verletzung handelt, werden Sie in der Lage sein, angemessen darauf zu reagieren, ohne sich durch die bislang unbewussten Schuldgefühle aus eigenem früheren Verhalten davon beeinträchtigen zu lassen.

 

Erstellen Sie auch eine Liste mit all dem, was Sie an Ihrem Partner schätzen und bewundern (sie sollte mindestens genauso lang sein wie die vorangegangene!).

 

Frage:

 

Wann könnte es mir einmal selbst schon gelungen sein, diese Qualität in meinem Wesen zum Ausdruck zu bringen?

 

Und: Wodurch könnte mir diese Qualität einmal abhanden gekommen sein?

 

 

So wie man mit Hilfe von Farbvisualisierung Blockaden energetisch lösen kann, eignet sie sich auch dafür, positive Anteile wieder in sich zu integrieren. Stellen Sie sich dazu innerhalb der Übung folgende Frage:

 

Welche Farbe hilft mir, diese Seite in meinem Leben zu verankern?

 

Welche Farbe hilft mir, diese Qualität in mein Sein und Tun einfließen zu lassen?

 

Sämtliche Streitgespräche wie auch alle gegenseitigen Vorwürfe sind karmischer Natur und treffen hauptsächlich auf frühere Leben zu. Das erklärt, warum viele Vorwürfe absurd und für die heutige Situation völlig überzogen scheinen. Wir werfen dem Partner im Grunde das frühere Verhalten vor und stoßen ihn damit vor den Kopf. Kein Wunder, wenn sich gegenwärtige Probleme nur schwer lösen lassen und das Gefühl aufkommt, den anderen Menschen überhaupt nicht zu verstehen, vom anderen nicht verstanden zu werden.

 

Welche Vorwürfe fallen in Ihrer Partnerschaft?

 

Frage:

 

Was könnte der Anlass für (konkreter Vorwurf) in einem vergangenen Leben einmal gewesen sein?

 

Dasselbe gilt für die positiven Seiten des Partners. Nicht selten verlieben wir uns in die Persönlichkeit, die der Andere einmal war und warten dann oft vergebens, dass dieses Wesen auch heute sichtbar wird. Oft verbringen wir ganze Ehen damit, das alte Potenzial des Anderen wieder heraus zu holen und wollen einfach nicht akzeptieren, dass die vertraute Seele heute eine andere Persönlichkeit besitzt.

 

Wie könnte Ihr aktueller Partner Ihrer Meinung nach im besten Fall sein?

 

Frage:

 

Wie könnte ich meinen Partner früher einmal idealerweise erlebt haben?

 

Hören wir auf, in die anderen die „alten G'schichten" zu projizieren – so schön und angenehm diese auch gewesen sein mögen. Erst dann können wir die Möglichkeiten, die die heutige Beziehung ganz neu und speziell in sich trägt, richtig erkennen und genießen.

 

Zu Abhängigkeitsmustern in der Beziehung sowie ihrem karmischen Thema siehe Kapitel KORALLE, S.68.

 

Die Folgen von Traumata und Enttäuschungen in früheren Liebesbeziehungen finden Sie in Kapitel SMARAGDGRÜN, S.122

 

Manche fürchten, über eine Rückführung möglicherweise herauszufinden, dass der Mensch, den sie heute lieben, gerade der war, mit dem sie sich in anderen Inkarnationen heftigst bekämpft haben. Sie haben Angst, ihre heutige Beziehung könnte dadurch einen Fleck abbekommen und „beschmutzt" werden. Das Gegenteil ist der Fall! Jede Einsicht in ein gemeinsames früheres Leben, egal in welcher Rollenverteilung, fördert das Verstehen und Annehmen des anderen Menschen, was der Beziehung eine noch tiefere Dimension verleiht. In vielen Fällen kann erst dann wirkliche Liebe entstehen.

 

(…)

 

 

Auszug aus Kapitel:

KINDER

 

 

Jeder, der mehrere Kinder hat, wird bestätigen, dass jedes von ihnen – obwohl es (in den meisten Fällen) von derselben Mutter und demselben Vater stammt, im selben Umfeld aufwächst und eine ähnliche Erziehung wie seine Geschwister genießt - sich völlig verschieden entwickelt, ja schon anders auf die Welt kommt als die anderen. Wie kommt das?

 

Die meisten Forschungsgrundlagen über Wiedergeburt liegen der westlichen Wissenschaft über Aussagen von Kindern vor. Es gibt Berichte, dass ein Kind plötzlich beschreibt, wo es im vergangenen Leben gelebt hat, wer seine Eltern waren und wie es gestorben ist. Einige dieser Kinder hat man an die erwähnten Orte gebracht. Sie kannten sich dort genauestens aus, ohne heute jemals dort gewesen zu sein. Wo es noch Nachfahren der damaligen Familie gibt, lauschten diese gebannt den Schilderungen des Kindes über Familienmitglieder und -verhältnisse. In den Fällen, wo das Kind im vorangegangenen Leben schon sehr zeitig verstarb, kam und kommt es zum Wiedererkennen zwischen „Eltern" und „Kind". Eine ziemlich ungewöhnliche, mitunter auch makabre Angelegenheit...

 

Gerade im Vorschulalter lassen Kinder mit Bemerkungen von „früher" aufhorchen. „Früher, als ich deine Mutter war…", „früher, als du noch anders ausgesehen hast…" oder „früher, als ich groß war…" (Der letzte Satz ist übrigens Titel eines Buches von Joanne Klink über Erinnerungen von Kindern an ihre früheren Leben. „Ich war einmal" ist ein weiterer Titel eines Buches von Carol Bowman, das ich zu diesem Thema sehr empfehlen kann.)

 

Wenn Ihr Kind solche Bemerkungen macht, tun Sie diese nicht als „Blödsinn" ab. Sagen Sie Ihrem Kind auch nicht, dass es sich alles nur einbildet und es so etwas nicht wirklich gibt. Sie haben hier eine wunderbare Gelegenheit, Ihrem Kind den Zugang zu seinem tiefen Wissen zu erhalten. Kinder haben es in unserer materiell ausgerichteten Welt heute schwerer als je zuvor, ganz bei sich zu bleiben. Oft werden nur jene Seiten in ihnen gefördert, die „etwas bringen" – im Vergessen darauf, dass es „noch viel mehr bringt", der materiellen Ebene im Bewusstsein aller anderen Wesenaspekte zu begegnen.

 

Besonders gerne sprechen wir unseren Kindern dann Wahrheiten ab, wenn es diese über die heutige Familienstruktur und die Beziehung der Eltern zueinander von sich gibt, oder wenn es Familiengeheimnisse ausplaudert. Ein Kind spürt und weiß alles. Eine Scheinwelt aufrechterhalten zu wollen, verstärkt den Aufbau von Scheinwelten im späteren Leben des Kindes und das Gefühl „was ich spüre, ist falsch“. Wenn diese Scheinwelt um des Kindes willen aufrecht erhalten wird, so erinnern Sie sich an das Kapitel ZEUGUNG, SCHWANGERSCHAFT UND GEBURT, S.265: Ihr Kind hat Sie ausgesucht, es hat gewusst, worauf es sich einlässt. Es hat sich in genau diese Situation begeben, um dort fortzusetzen, wo es einmal aufhörte, um zur Lösung seiner früheren Konflikte zu finden. Unterstützen Sie diese Lösung mit konstruktiven Schritten. Was Ihr Kind (und uns alle) stärkt, ist nicht die Abwesenheit von Problemen, sondern die Erfahrung, dass man sich ihnen stellen und daran wachsen kann.

 

Spricht Ihr Kind von einem Elternteil, mit dem Sie unmöglich gemeint sein können, fragen Sie es:

 

Was hast Du denn mit dieser Mutter/diesem Vater erlebt? – Wie war er/sie?

 

Was war denn so schlimm für Dich mit diesem Vater/dieser Mutter? oder

 

Was war schön mit ihm/ihr?

 

Was erinnert Dich heute an Deinen Vater/Deine Mutter? Wie fühlst Du Dich, wenn Du an sie denkst?

 

Und zur Farbwahl:

 

In welcher Farbe wohnt Deine Mutter/Dein Vater von damals? und

 

Welche Farbe brauchst Du, damit es Dir wieder gut geht?

 

Leiten Sie Ihr Kind dann an, sich vorzustellen, wie diese Farbe es umgibt, es sich beispielsweise in einem Ballon der entsprechenden Farbe befindet. Kinder lieben diese Übung!

 

Es hat wenig Sinn, ein Kind auf ein früheres Leben hin anzusprechen, wenn es dafür keinen Anlass gibt. Es auch weiterzudrängen, wenn das Kind anfängt zu erzählen, dann aber nichts mehr dazu sagen will, bringt nichts. Beunruhigt oder beschäftigt Sie selbst die Bemerkung Ihres Kindes, verschaffen Sie sich eigene Anhaltspunkte dazu über eine Farbwahl.

 

Denken Sie an die Aussage des Kindes:

 

Welche Farbe enthält die Erfahrungen meines Kindes in seinem früheren Leben?

 

Welche Zusammenhänge und Konsequenzen könnten sich für mein Kind damals schon ergeben haben?

 

Bringen Sie diese Farbe in die Umgebung des Kindes ein und beobachten Sie, wie es darauf reagiert. Immer aber gilt: Machen Sie kein Aufhebens darum! Lassen Sie das Thema auch wieder ruhen und wenden Sie sich anderen Dingen zu. Wenn das Kind zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurückkommt, hören Sie ihm zu und geben Sie ihm das Gefühl, dass es ernst genommen wird. Erzwingen Sie aber nichts!

 

(...)

 

 

 

 

 

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